Kosten · ehrlich gerechnet

Was kostet ein Dokumentenmanagement-System?

Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an — aber nicht auf das, was Sie vielleicht vermuten. Nicht die Lizenz entscheidet über die Gesamtkosten, sondern wie sauber Sie vorher die Abläufe klären.

Keine Preisliste ohne Kenntnis Ihrer AbläufeWir sagen auch, wenn es sich nicht lohntFörderung kann die Hälfte tragen

Die vier Kostenblöcke

Woraus sich der Preis zusammensetzt

Wer nur die Lizenz vergleicht, vergleicht den kleinsten Posten. Die Unterschiede zwischen Angeboten entstehen fast immer bei Einrichtung und Betreuung.

Lizenz oder Miete

Der Softwareanteil, meist pro Nutzer und Monat oder als einmaliger Kauf. Der Posten, den alle vergleichen — und der am wenigsten über die Gesamtkosten aussagt.

Einrichtung

Ablagestruktur, Suchbegriffe, Berechtigungen, Workflows, Schnittstellen zur Buchhaltung. Hier entsteht der eigentliche Aufwand, und hier entscheidet sich, ob das System benutzt wird.

Schulung

Ein halber Tag für die Mitarbeitende, die täglich damit arbeiten, ist gut investiert. Ohne Schulung wird das teuerste System zum Ablageordner.

Laufender Betrieb

Updates, Sicherung, Ansprechpartner bei Fragen. Bei Cloud-Lösungen oft im Preis enthalten, bei eigenem Server nicht.

Der Posten, den man unterschätzt

Nicht die Software kostet, sondern die Entscheidungen davor: Wer gibt frei? Wie lange wird was aufbewahrt? Was passiert im Urlaub? Wer diese Fragen vor dem Projekt klärt, spart den größten Teil der Einrichtungskosten. Wer sie im Projekt klärt, zahlt sie doppelt.

Größenordnungen

Woran Sie den Aufwand grob abschätzen

Konkrete Zahlen nennen wir erst, wenn wir Ihre Abläufe kennen — alles andere wäre geraten. Diese Faktoren bestimmen die Größenordnung.

FaktorWirkt sich aus aufWas den Preis treibt
Anzahl NutzerLizenzNicht jeder braucht Vollzugriff. Oft genügen für viele Beschäftigte reine Lesezugriffe.
Belegmenge pro MonatEinrichtung, teils LizenzBei hohen Mengen lohnt sich automatische Erkennung, bei kleinen Mengen nicht.
Anzahl WorkflowsEinrichtungEin Rechnungsfreigabe-Workflow ist Standard. Fünf verschiedene Freigabewege mit Ausnahmen sind es nicht.
SchnittstellenEinrichtungEine saubere Anbindung an Buchhaltung oder Warenwirtschaft ist der häufigste Einzelposten.
AltbeständeProjektRückwirkendes Scannen ist teuer und selten nötig. Meist reicht ein Stichtag.
Cloud oder eigener ServerBetriebCloud verlagert Betriebskosten in die Miete. Eigener Server heißt eigene Verantwortung für Sicherung und Updates.
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Gegenrechnung

Was es kostet, nichts zu tun

Die Frage ist selten, ob ein DMS Geld kostet. Sie ist, ob die heutige Ablage mehr kostet.

Zehn Minuten Suchen pro Vorgang

Bei zwanzig Suchvorgängen die Woche sind das über drei Stunden — jede Woche, in bezahlter Arbeitszeit.

So lösen wir das: Volltextsuche macht daraus Sekunden. Diesen einen Punkt kann man ziemlich genau durchrechnen, und er trägt oft schon die halbe Investition.
Verpasste Skontofristen

Wenn Rechnungen in Umlaufmappen liegen bleiben, verfällt Skonto. Zwei Prozent auf einen fünfstelligen Betrag summieren sich schnell.

So lösen wir das: Digitale Freigabe mit Fristenüberwachung. Jeder sieht, was bei ihm liegt, und das System erinnert rechtzeitig.
Eine Betriebsprüfung ohne Verfahrensdokumentation

Der Aufwand, im Nachhinein alles zusammenzusuchen, geht schnell in Wochen — plus das Risiko einer Schätzung.

So lösen wir das: Belege und Datenexport auf Knopfdruck, Verfahrensdokumentation liegt vor. Die Prüfung kostet Tage statt Wochen.
Wissen, das an einer Person hängt

Fällt die Person aus, steht der Vorgang. Das ist kein Softwareproblem, wird durch ein System aber deutlich entschärft.

So lösen wir das: Struktur, Zuständigkeiten und Vertretungen sind hinterlegt statt bekannt.

Häufige Fragen

Was uns am häufigsten gefragt wird

Warum steht hier keine Preisliste?

Weil eine Preisliste ohne Kenntnis Ihrer Abläufe eine Zahl wäre, die nachher nicht stimmt. Wir nennen Ihnen nach einem dreißigminütigen Gespräch eine belastbare Größenordnung — und die halten wir dann auch.

Gibt es einen Einstieg für kleine Betriebe?

Ja. Der übliche Einstieg ist der Rechnungseingang für eine überschaubare Nutzerzahl. Das ist deutlich günstiger als eine Komplettlösung und zeigt den Nutzen schnell.

Lohnt sich das ab wie vielen Mitarbeitern?

Es gibt keine Schwelle, ab der es sich automatisch lohnt. Entscheidend ist die Belegmenge und wie viel Zeit heute mit Suchen und Weiterreichen vergeht. Bei fünf Personen mit viel Papier lohnt es sich eher als bei zwanzig Personen mit wenig.

Kann Förderung die Kosten senken?

Ja, deutlich. In Bayern fördert der Digitalbonus bis zu 50 Prozent, im Standard bis 7.500 Euro. Bundesweit kommt der ERP-Förderkredit der KfW in Frage. Entscheidend ist die Reihenfolge: erst beantragen, dann beauftragen. Unser Förder-Check ordnet das ein.

Was kostet die Beratung bei Ihnen?

Das Erstgespräch nichts. Wir rechnen erst ab, wenn wir tatsächlich etwas umsetzen.

Lassen Sie es uns einmal durchrechnen

Dreißig Minuten, kostenlos. Danach wissen Sie, in welcher Größenordnung sich das bewegt, ob Förderung in Frage kommt und womit man anfangen sollte.

Verständlich erklärt, mit Quellenangabe und ohne Verkaufstext.

Etwas nachzuschlagen, das fehlt? Schreiben Sie uns, wir ergänzen es.

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