Cloud-ERP · für den Mittelstand

Cloud-ERP: ein System statt sieben Insellösungen

Angebot, Auftrag, Lager, Rechnung und Zeit in einem System — statt in fünf Programmen, die sich gegenseitig nichts erzählen. Wir sagen Ihnen auch ehrlich, wann ein ERP-Wechsel sich nicht lohnt.

Herstellerunabhängige AuswahlKein Wechsel, wenn er sich nicht rechnetBundesweit, Umsetzung überwiegend remote

Das eigentliche Problem

Nicht die Software fehlt — die Verbindung fehlt

Die meisten Mittelständler haben keine Softwarelücke. Sie haben zu viele Programme, zwischen denen Menschen Daten übertragen.

Dieselbe Adresse steht bei uns an vier Stellen.

Und in drei davon veraltet. Wer wo etwas ändert, weiß niemand genau. Bei Rückfragen widersprechen sich die Systeme.

So lösen wir das: Ein führendes System für Stammdaten, alles andere zieht sich die Daten von dort. Änderungen passieren einmal statt viermal.
Wir wissen erst am Monatsende, wie wir dastehen.

Wenn Zahlen aus Excel-Auszügen entstehen, sind sie alt, bevor sie fertig sind. Steuern kann man damit nicht.

So lösen wir das: Auswertungen aus dem laufenden Betrieb statt aus Nacharbeit. Offene Posten, Auslastung und Marge sind jederzeit abrufbar.
Wenn der Kollege im Urlaub ist, steht der Auftrag.

Weil die Information in seinem Postfach liegt und der Prozess in seinem Kopf.

So lösen wir das: Vorgänge laufen im System mit Status und Zuständigkeit. Vertretung sieht dasselbe Bild.
Wir haben schon ein ERP, aber alle arbeiten daneben in Excel.

Ein sicheres Zeichen, dass das System die tatsächlichen Abläufe nicht abbildet — nicht unbedingt, dass es das falsche System ist.

So lösen wir das: Bevor wir über einen Wechsel reden, schauen wir, warum danebengearbeitet wird. Oft ist die Lösung eine saubere Konfiguration statt ein neues System.

Was dazugehört

Die Bausteine, die tatsächlich gebraucht werden

Kein Betrieb braucht alles. Wir schneiden den Umfang auf das zu, was Sie wirklich nutzen werden.

Kunden und Kontakte

Ein Stammdatensatz, auf den Vertrieb, Buchhaltung und Service zugreifen. Historie inklusive.

Angebot bis Rechnung

Der durchgehende Vorgang ohne Medienbruch — inklusive E-Rechnung im geforderten Format.

Auswertungen

Offene Posten, Auslastung, Deckungsbeitrag. Aus den laufenden Daten, nicht aus nachgepflegten Tabellen.

Lager und Beschaffung

Bestände, Nachbestellung und Lieferantendaten dort, wo auch der Auftrag liegt.

Zeiten und Projekte

Erfasste Zeiten fließen in Projektkalkulation und Abrechnung, statt separat geführt zu werden.

Schnittstellen

Zur Buchhaltung, zum Steuerberater, zum Dokumentenmanagement und zum Onlineshop. Der Punkt, der über Erfolg entscheidet.

Die Grundsatzfrage

Cloud oder eigener Server?

Es gibt keine allgemein richtige Antwort. Es gibt eine, die zu Ihrer Situation passt.

KriteriumCloud spricht dafürEigener Server spricht dafür
InvestitionMonatliche Miete, kein HardwarekaufEinmalige Investition, danach geringere laufende Kosten
BetriebUpdates, Sicherung und Verfügbarkeit liegen beim AnbieterVolle Kontrolle, aber auch volle Verantwortung
Standorte und HomeofficeZugriff von überall ohne zusätzlichen AufwandErfordert eigene Fernzugriffslösung
InternetanbindungBraucht eine stabile LeitungArbeitet auch bei schwacher Anbindung weiter
DatenhaltungServerstandort und Auftragsverarbeitung müssen vertraglich geregelt seinDaten bleiben im Haus
WachstumNutzer lassen sich kurzfristig hinzunehmenErweiterung bedeutet Hardwareplanung
Wie wir vorgehen

Wir verkaufen kein bestimmtes System und rechnen keine Herstellerprovision in unsere Empfehlung ein. Wir nehmen zuerst Ihre Abläufe auf, leiten daraus die Anforderungen ab und prüfen dann, ob Ihr vorhandenes System sie erfüllen kann. Ein Wechsel kommt erst infrage, wenn er sich rechnet.

Der Ablauf

Wie ein ERP-Projekt realistisch läuft

Schritt 1

Abläufe aufnehmen

Ein bis zwei Tage, in denen wir mit den Mitarbeitenden sprechen, die täglich damit arbeiten — nicht nur mit der Geschäftsführung.

Schritt 2

Anforderungen festhalten

Was muss das System können, was wäre schön, was brauchen wir nicht. Diese Liste ist später auch die Grundlage für einen Förderantrag.

Schritt 3

Prüfen statt kaufen

Kann Ihr heutiges System die Anforderungen erfüllen? Häufig ja, mit anderer Konfiguration. Wenn nein, vergleichen wir passende Systeme.

Schritt 4

Einführen in Etappen

Ein Bereich nach dem anderen statt Big Bang. Das hält den Betrieb am Laufen und die Mannschaft an Bord.

Schritt 5

Begleiten

Nach dem Start kommen die eigentlichen Fragen. Dafür bleiben wir erreichbar.

Häufige Fragen

Was uns am häufigsten gefragt wird

Wie lange dauert eine ERP-Einführung?

Für einen mittelständischen Betrieb sind mehrere Monate realistisch, wenn man in Etappen vorgeht. Projekte, die in wenigen Wochen versprochen werden, verschieben den Aufwand meist nur nach hinten.

Müssen wir wirklich wechseln?

Oft nicht. Bevor wir über einen Wechsel sprechen, prüfen wir, ob Ihr vorhandenes System die Anforderungen mit anderer Konfiguration erfüllen kann. Ein Wechsel ist teuer und sollte einen belegbaren Grund haben.

Was passiert mit unseren Altdaten?

Stammdaten und offene Vorgänge werden übernommen, abgeschlossene Historie meist archiviert statt migriert. Alles zu übernehmen klingt sicher, macht das neue System aber unübersichtlich und das Projekt teuer.

Empfehlen Sie ein bestimmtes System?

Wir empfehlen das, was zu den aufgenommenen Anforderungen passt. Welche Systeme das im Einzelfall sind, besprechen wir im Gespräch — herstellerunabhängig und ohne Provisionsinteresse.

Gibt es Förderung für ein ERP-Projekt?

Möglich. In Bayern der Digitalbonus, bundesweit der ERP-Förderkredit der KfW. Beides muss vor Vorhabenbeginn beantragt werden. Der Förder-Check ordnet Ihr Vorhaben in drei Minuten ein.

Arbeiten Sie auch neben unserem IT-Dienstleister?

Ja, das ist der Regelfall. Software und IT-Betrieb sind zwei verschiedene Themen. Wir stimmen uns mit bestehenden Dienstleistern ab, statt sie zu verdrängen.

Erst zuhören, dann empfehlen

Dreißig Minuten, kostenlos. Wir schauen uns an, woran es bei Ihnen tatsächlich hängt — und sagen Ihnen auch, wenn ein neues System nicht die Antwort ist.

Verständlich erklärt, mit Quellenangabe und ohne Verkaufstext.

Etwas nachzuschlagen, das fehlt? Schreiben Sie uns, wir ergänzen es.

Zum Kontakt