Homeoffice verändert die Anforderungen an Zeiterfassung
Solange alle Mitarbeitenden am gleichen Ort arbeiten, war eine Stechuhr am Werkstor lange ausreichend. Mit Homeoffice und mobilem Arbeiten funktioniert dieses Modell nicht mehr – die Zeiterfassung muss dorthin, wo tatsächlich gearbeitet wird: aufs eigene Endgerät.
Was ein mobiles Zeiterfassungssystem leisten muss
- Ortsunabhängiger Zugriff: Erfassung per Smartphone-App oder Weboberfläche, unabhängig davon, ob im Büro, im Homeoffice oder unterwegs gearbeitet wird.
- Verlässliche Zeitstempel: Auch mobil müssen Beginn, Ende und Pausen nachvollziehbar und manipulationssicher dokumentiert werden.
- Offline-Fähigkeit: Bei Außendienstmitarbeitenden ohne durchgängige Internetverbindung muss die Erfassung auch offline funktionieren und später synchronisieren.
- Klare Trennung von Arbeits- und Privatzeit: Gerade im Homeoffice ist eine eindeutige Erfassung wichtig, um Ruhezeiten einzuhalten und Überstunden nicht unbemerkt anwachsen zu lassen.
Datenschutz bei mobiler Erfassung
Wird die private Mobilfunknummer oder das private Gerät für die Zeiterfassung genutzt (Bring Your Own Device), sind zusätzliche Datenschutzaspekte zu klären: Welche Daten werden auf dem Gerät verarbeitet, wie ist der Zugriff im Falle eines Geräteverlusts geregelt, welche App-Berechtigungen sind tatsächlich notwendig?
Standortdaten – ja oder nein?
Manche Systeme bieten eine GPS-gestützte Erfassung an, etwa für den Außendienst. Das ist datenschutzrechtlich heikel und sollte nur eingesetzt werden, wenn ein klarer, verhältnismäßiger Zweck besteht (z. B. Fahrtzeiten im Kundendienst) – nicht zur allgemeinen Überwachung im Homeoffice.
Wie BES Software das löst
Mit TimeCard von BES Software lässt sich Zeiterfassung ortsunabhängig, aber trotzdem rechtssicher gestalten: mobile Erfassung ohne Standortüberwachung, klare Auswertungen für Personalverantwortliche und eine für Mitarbeitende transparente Übersicht der eigenen Arbeitszeiten.
Fazit
Mobiles Arbeiten und gesetzeskonforme Zeiterfassung schließen sich nicht aus – vorausgesetzt, das eingesetzte System ist von Anfang an für verteilte Arbeitsorte gedacht statt nachträglich um eine App-Notlösung ergänzt.

0 Kommentare